Rechtsbehelfs- und Klageverfahren

Wird ein Steuerbescheid erlassen, ist es sehr wichtig, diesen innerhalb der Rechtsbehelfsfrist gründlich zu prüfen, um Rechtsnachteile zu vermeiden. Die Steuerbescheidprüfung übernehmen wir für Sie ebenso wie das Führen von außergerichtlichen Rechtsbehelfen.

Soweit die Finanzverwaltung im außergerichtlichen Rechtsbehelfsverfahren nicht einlenkt, besteht die Möglichkeit, Ihre Belange vor dem Finanzgericht weiterzuverfolgen. Mit Erfahrung und Kompetenz und unter Berücksichtigung der einschlägigen Rechtsprechung vertreten wir Sie auch hier und - wenn erforderlich - bis zum Bundesfinanzhof.

Rechtsbehelfs- und Klageverfahren

Außergewöhnliche Gehbehinderung: Fahrtkosten nur mit 0,30 EUR pro Kilometer absetzbar

Wenn Schwerbehinderte das Merkzeichen "aG" (= außergewöhnlich gehbehindert) in ihrem Schwerbehindertenausweis führen, können sie neben dem Behinderten-Pauschbetrag auch die angemessenen Kosten für Privatfahrten absetzen. Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung dürfen bis zu 15.000 km pro Jahr mit jeweils 0,30 EUR als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden.

Ein noch höherer Kostenabzug kommt nach der Rechtsprechung nur in "krassen Ausnahmefällen" in Betracht, in denen zwangsläufig ein Fahrzeug genutzt werden muss, für das überdurchschnittlich hohe Kosten anfallen, oder in denen ein Fahrzeug in sehr geringem Umfang bewegt wird, so dass die Kosten pro gefahrenem Kilometer hoch ausfallen. Ein solcher Ausnahmefall ist nach einem neuen Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) nicht gegeben, wenn Kfz-Kosten anfallen, die nicht wesentlich höher sind als die bei Mittelklassefahrzeugen durchschnittlich üblichen.

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