Existenzgründungsberatung

Als Existenzgründung wird die Realisierung einer beruflichen Selbstständigkeit bezeichnet. Persönlich bedeutet Existenzgründung regelmäßig einen erheblichen Wandel im Lebensalltag: neben der Fachkompetenz sind insbesondere Selbstkompetenz und Methodenkompetenz gefragt, um die Unternehmeraufgaben zu lösen.

Selbstkompetenz und Methodenkompetenz:

  • Definition von Produkten, Leistungen und Argumenten für Kundengespräche
  • Marktbeobachtung und Einschätzung von Risiken und Chancen
  • private Vorsorge für Unfälle, Alter und unvorhergesehene Ereignisse
  • Kommunikation und Auseinandersetzung mit Ämtern und Behörden (Ordnungsamt, Finanzamt, Gesundheitsamt usw.)
  • Kommunikation und Auseinandersetzung mit Verbänden (IHK, Handwerkskammer, Berufsgenossenschaft usw.)
  • Erstellen von Kalkulationen und Vorgaben (z. B. Absatzvorgaben) sowie deren Steuerung und Erfolgskontrolle
  • Selbstmotivation und Selbstkontrolle (Termine, Aufgaben, Arbeits-/Freizeit usw.)

Wir unterstützen Sie gerne bei einer Vielzahl von betriebswirtschaftlichen Fragestellungen im Rahmen Ihrer Existenzgründung. Dabei steht die Mithilfe bei der Erstellung eines hieb- und stichfesten Businessplans an erster Stelle. Dieser enthält möglichst detaillierte Informationen zu den Gründern, zum Produkt, zum Markt und zur Finanzierung. Wir begleiten Sie sowohl bei der Entwicklung individueller Konzepte als auch bei der Durchführung und Umsetzung Ihrer Entscheidungen.

Unser Leistungsspektrum Existenzgründungsberatung:

  • Beratung bei der Rechtsformwahl, insbesondere aus steuerlicher und haftungsrechtlicher Sicht
  • Finanzierungsberatung
  • Kreditwürdigkeitsprüfungen
  • Beratung zur Existenzgründungsförderung
  • Ergebnisverbesserungsanalysen
  • Aufbau und Gestaltung von Berichts- und Informationssystemen
  • Finanzplanung, Erfolgsplanung und Liquiditätsplanung
  • Beratung bei Businessplänen
  • Optimierung betriebswirtschaftlicher Prozesse
  • Finanzbuchhaltung
  • Steuererklärungen
Existenzgründungsberatung

Kindergeldanspruch: Einjährige Berufspraxis beendet die erstmalige Berufsausbildung

Nach dem Abschluss einer erstmaligen Berufsausbildung oder eines Erststudiums können volljährige Kinder dann einen Kindergeldanspruch begründen, wenn sie keiner Erwerbstätigkeit von mehr als 20 Wochenstunden nachgehen (sog. Erwerbstätigkeitsprüfung).

Hinweis: Übt das Kind - beispielsweise während eines Zweitstudiums - einen Nebenjob mit mehr als 20 Wochenstunden aus, erkennen die Familienkassen bzw. Finanzämter den Eltern daher das Kindergeld und die Kinderfreibeträge ab.

Um der Erwerbstätigkeitsprüfung zu entgehen und sich einen Kindergeldanspruch noch für Zeiten der Folgeausbildung zu sichern, argumentieren Eltern volljähriger Kinder vor den Familienkassen und Finanzämtern häufig, sämtliche Ausbildungsgänge würden noch zu einer einheitlichen erstmaligen Berufsausbildung gehören, so dass noch gar nicht in die Prüfung der Erwerbstätigkeit eingestiegen werden dürfe.

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