Existenzgründung

Als Existenzgründung wird die Realisierung einer beruflichen Selbstständigkeit bezeichnet. Persönlich bedeutet Existenzgründung regelmäßig einen erheblichen Wandel im Lebensalltag: neben der Fachkompetenz sind insbesondere Selbstkompetenz und Methodenkompetenz gefragt, um die Unternehmeraufgaben zu lösen.

Selbstkompetenz und Methodenkompetenz:

  • Definition von Produkten, Leistungen und Argumenten für Kundengespräche
  • Marktbeobachtung und Einschätzung von Risiken und Chancen
  • private Vorsorge für Unfälle, Alter und unvorhergesehene Ereignisse
  • Kommunikation und Auseinandersetzung mit Ämtern und Behörden (Ordnungsamt, Finanzamt, Gesundheitsamt usw.)
  • Kommunikation und Auseinandersetzung mit Verbänden (IHK, Handwerkskammer, Berufsgenossenschaft usw.)
  • Erstellen von Kalkulationen und Vorgaben (z. B. Absatzvorgaben) sowie deren Steuerung und Erfolgskontrolle
  • Selbstmotivation und Selbstkontrolle (Termine, Aufgaben, Arbeits-/Freizeit usw.)

Wir unterstützen Sie gerne bei einer Vielzahl von betriebswirtschaftlichen Fragestellungen im Rahmen Ihrer Existenzgründung. Dabei steht die Mithilfe bei der Erstellung eines hieb- und stichfesten Businessplans an erster Stelle. Dieser enthält möglichst detaillierte Informationen zu den Gründern, zum Produkt, zum Markt und zur Finanzierung. Wir begleiten Sie sowohl bei der Entwicklung individueller Konzepte als auch bei der Durchführung und Umsetzung Ihrer Entscheidungen.

Unser Leistungsspektrum Existenzgründungsberatung:

  • Beratung bei der Rechtsformwahl, insbesondere aus steuerlicher und haftungsrechtlicher Sicht
  • Finanzierungsberatung
  • Kreditwürdigkeitsprüfungen
  • Beratung zur Existenzgründungsförderung
  • Ergebnisverbesserungsanalysen
  • Aufbau und Gestaltung von Berichts- und Informationssystemen
  • Finanzplanung, Erfolgsplanung und Liquiditätsplanung
  • Beratung bei Businessplänen
  • Optimierung betriebswirtschaftlicher Prozesse
  • Finanzbuchhaltung
  • Steuererklärungen

Aktuelles

31.05.2017

Medizinische Seminare: Kosten als außergewöhnliche Belastung absetzen

Ihre Krankheitskosten können Sie, sofern Sie diese nicht (von der Krankenkasse) erstattet bekommen, als außergewöhnliche Belastung von der Einkommensteuer abziehen. Ein interessantes Urteil des Finanzgerichts Münster (FG) erinnert nun daran, wie weit solche Krankheitskosten reichen können.

Im Streitfall wollten Eltern die Kosten diverser Seminare steuerlich geltend machen, in denen sie sich unter anderem über das Krankheitsbild ihres Pflegekindes informiert und den Umgang damit gelernt hatten. Bei dem Pflegekind waren frühkindliche Traumata sowie weitere Störungen und Schwächen diagnostiziert worden. Das Finanzamt beurteilte die Seminare als zu weitgreifend und zweifelte an der Zwangsläufigkeit der Aufwendungen.

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