Betriebswirtschaftliche Beratung

Der stetige Wandel der technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gegebenheiten führt zu steigenden Anforderungen an die Unternehmensleitung.

Wir helfen Ihnen nicht nur bei der Erfüllung der steuerlichen Abgabepflichten und bei der Erzielung steuergünstiger Ergebnisse. Als Steuerberater sind wir darüber hinaus auch kompetenter Ansprechpartner und Berater im Rahmen der betriebswirtschaftlichen Entscheidungsfindung.

Schwerpunkte in der wirtschaftlichen Beratung sind die Kernbereiche der kaufmännischen Unternehmensführung, wie das Kosten-, Rentabilitäts- und Liquiditätscontrolling ebenso wie die Unterstützung bei der Festlegung der Investitions-, Finanzierungs- und Ausschüttungspolitik.

Die betriebswirtschaftliche Auswertung der Zahlen und Fakten Ihres Unternehmens ist ein bedeutsamer Aufgabenbereich, um beispielsweise Kostensenkungspotentiale aufzuzeigen.

Weitere betriebswirtschaftliche Beratungsfelder sind die Unternehmensgründung, Rechtsform- und Standortwahl, Unternehmenszusammenschlüsse und -spaltungen sowie die Analysen und Vorschläge für Betriebsaufgabe und Unternehmensnachfolge.

Wir sind Ihr fachkundiger Berater bei Ratinganalysen und lassen Sie auch bei Finanzierungsgesprächen mit der Bank nicht allein.

Betriebswirtschaftliche Beratung

Gesetzliche Krankenkasse: Prämie im Selbstbehaltungstarif mindert absetzbare Sonderausgaben

Nach der neueren Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) von 2016 müssen gesetzlich Krankenversicherte ihre absetzbaren Krankenversicherungsbeiträge nicht um Bonusleistungen mindern, die sie von ihrer Krankenkasse als Kostenerstattung zur Förderung eines gesundheitsbewussten Verhaltens erhalten haben.

Zu einem anderen Ergebnis ist der BFH nun für Prämien gekommen, die gesetzliche Krankenkassen ihren Mitgliedern aufgrund von Selbstbehaltungstarifen auszahlen. Im vorliegenden Fall hatte sich ein gesetzlich krankenversicherter Mann für einen Wahltarif entschieden, der eine Prämienzahlung von bis zu 450 EUR pro Kalenderjahr vorsah. Im Gegenzug war der Mann verpflichtet, einen Selbstbehalt von maximal 550 EUR pro Jahr zu tragen. Nachdem der Mann im Veranlagungszeitraum 2014 eine Prämie von 450 EUR erhalten hatte, vertrat sein Finanzamt die Auffassung, dass er diese Zahlung von seinen absetzbaren Krankenversicherungsbeiträgen abziehen müsse, so dass sich sein Sonderausgabenabzug minderte.

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